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Schlangen und mehr...

Vorwort

 

 

Ich hatte lange Zeit grosse Freude an meinen Landeinsiedlerkrebsen. Hatte mich durch amerikanische Büchlein gequält, in Ermangelung von deutschsprachigen Infoquellen. Ich hatte mir immer die grösste Mühe gegeben, damit es meinen Krebsen gut geht. Tage auf der Suche nach geeigneten Schneckenhäusern verbracht, nach dem besten Futter etc...

Doch irgendwann bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass dies alles nicht ausreicht für mich um ihnen den optimalen Lebensraum zu bieten. Ich wusste bei jedem meiner Krebse, das er irgendwann einmal aus der Natur entnommen wurde. Mit grossem Glück haben sie dann den beschwerlichen Weg bis zu uns geschafft und vielleicht auch mit knapper Not überlebt. Es sterben mit Sicherheit viele Krebse auf dem Transport, bei den Zwischenhändlern, in den Zoohandlungen und danach auch noch beim Halter. Auch wenn man sich grosse Mühe gibt, ist manchmal die Anreise einfach zu viel für die Zwerge.

So habe ich mich irgendwann dazu entschlossen, meine Krebse an einen anderen verantwortungsvollen Halter weiter zu geben und diese Tiere nicht mehr zu pflegen. Wenn man die Krebse nachzüchten könnte, hätte ich mich wohl nicht so entschieden. Ich begnüge mich nun mit der Erinnerung an meine lustigen Kerle und erfreue mich an ihren wilden Artgenossen, wenn ich irgendwo im Urlaub auf sie treffe.

 

Ich will niemandem vorschreiben, ob er die Tiere halten soll oder nicht. Deshalb lasse ich auch die zusammengestellten Informationen hier auf der Homepage bestehen.

Auch weil ich nachwievor viele Anfragen für Tips bekomme.

 

 

Damit sie dem einen oder anderen Krebs vielleicht einen guten Lebensraum ermöglichen.

 

 

Ich für mich muss sagen, dass man manche Tiere vielleicht einfach dort lassen sollte wo sie hingehören...

 

in der Natur