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Schlangen und mehr...

Wir sind zu unserer Bartagame gekommen, wie die Jungfrau zum Kinde. Es war alles andere als geplant und Bartagamen wollte ich schon grad gar nicht. Immer diese ausgebüchsten Insekten im Haus usw…

Wir haben unseren Junior notfallmässig von der einen auf die andere Minute bei uns aufgenommen. Er hatte eine Lungenentzündung, Milben, Darmparasiten und war auf dem besten Weg den sprichwörtlichen Löffel abzugeben. Er war viel zu klein für sein Alter und frass wohl schon seit längerer Zeit kaum noch etwas.

Zum Glück bin ich eines von diesen überausgerüsteten, vom Terraristik-Virus befallenen Exemplaren. So war zwar ein nicht ganz passendes, jedoch passables Terrarium gefunden, dass ihn erst mal aufnehmen konnte.

Die kleine Pestbeule wurde dann liebevoll behandelt, von seinen Parasiten befreit und aufgepäppelt. Nach kurzer Zeit hat sich auch ein enormer Appetit eingestellt. Spätestens, als der Kleine dann beim Anblick der Grillenbox quer durch das Terrarium rannte (auf den Hinterbeinen…) und mir beim öffnen der Terrarienscheiben fast ins Gesicht sprang, war mein Herz verloren!

 

 

Nun stehen überall diese ominösen Faunaboxen mit den scheusslichsten Insekten herum… Ein grosses Terrarium wurde in den letzten verbliebenen Platz „eingepasst“. Ich hab viel gelernt über Bartagamen und das man in einem guten Bartiterri Licht verbauen kann bis man fast pleite geht ;o)

Der Kleine wurde umgetauft in Gozilla, was viel besser zu seinem neu gefundenen Appetit passt.

 

Mittlerweile wissen wir sogar, dass unser inzwischen riesiger Gozilla eigentlich eine Gozilline ist, die demnächst ihre ersten Eier verbuddeln wird.