www.sandrafrank.ch
Schlangen und mehr...

Terrarium:

 

 

Wegen dem geringeren Wärmeverlust bevorzuge ich für diese Schlangenart Holzterrarien. Das absolute Minimum für 2 Tiere sollte 80 x 50cm Grundfläche nicht unterschreiten. Besser wäre ein Terrarium mit 100 x 50cm Grundfläche. Die Höhe des Beckens spielt eine untergeordnete Rolle, da diese Art nicht viel klettert und auch nicht sehr geschickt darin ist.


Als Bodengrund kann ich Sand sehr empfehlen. Ich verwende Sand aus einem heimischen Bach, den ich ursprünglich mal für ein Aquarium gesammelt und gut gewaschen hatte.
Der Bodengrund sollte gut 10cm hoch eingefüllt werden, damit die Schlangen graben können. Mit Sand-Erde Gemischen habe ich eher schlechte Erfahrungen gemacht. Da bei dem Klima die Erde sehr schnell komplett austrocknet und sehr stark stäubt.


Die Temperatur sollte tagsüber mindestens 28°C betragen, mit einem lokalen Sonnenplatz (Spot) von ca. 35°C. Nachts sollte die Temperatur nicht unter 25°C fallen, weshalb ich durchgehend (Tag und Nacht) eine kleine Stelle der Rückwand des Terrariums (inkl. umliegendem Bodengrund) mit einer Heizmatte erwärme.


Am Sonnenplatz habe ich Steine aufgebaut, die sich wunderbar aufwärmen und noch lange nach dem Löschen der Lampen Wärme an den Bodengrund abgeben. Auch wenn diese Schlangen im allgemeinen nicht so häufig klettern, sollten breitere Kletteräste oder Wurzeln nicht fehlen. Vor allem Jungschlangen sind noch sehr agil und nutzen diese Klettermöglichkeiten rege. Alles an Deko, aber vor allem Steinaufbauten, sollten so aufgebaut sein, dass die Schlangen nicht darunter kriechen und/oder sie umwerfen können.

 

 

Auch das Wassergefäss sollte eher breit und etwas schwerer sein damit die Schlangen es nicht dauernd umwerfen wenn sie darunter kriechen.
Obwohl die Luftfeuchtigkeit für diese Schlange eine eher untergeordnete Rolle spielt, habe ich in allen meinen Terrarien Feuchteboxen mit feuchtem Cocoshumus als Häutungshilfe. Diese Boxen sind sehr beliebt bei meinen Sandboas und werden auch ausserhalb der Häutung regelmässig aufgesucht.
Die Beleuchtungsdauer darf ganzjährig gut 8-10 Stunden täglich betragen. Ebenso bleiben auch die Tages- und Nachttemperaturen über das Jahr hindurch konstant. Die Gongylophis colubrinus loveridgei hält keinen Winterschlaf und auch keine Winterruhe!